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Pressestimmen

Musik kann jegliche Berührungsängste vertreiben

Unter dem Motto "Gemeinsam musizieren – Berührungsängste abbauen" sind am heutigen Samstag, 1. Dezember, um 15 Uhr auf der Bühne am Heronplatz die "Cottbuser Musikspatzen" gemeinsam mit Bewohnern der Awo-Wohnstätte Erfurter Straße zu erleben.
Mit Liedern zum Advent wollen die Musiker die Besucher des Cottbuser Weihnachtsmarktes überraschen.
Seit Oktober wird dafür in der Awo-Wohnstätte geprobt. Es sind vor allem Menschen mit seelischen Behinderungen, die unter der fachkundigen Anleitung zwei erfahrener Übungsleiter des Cottbuser Spielmannzuges musizieren. Ehrenamtlichen "Musikspatzen" unterstützen sie dabei.
Allen gemeinsam ist die Liebe zur Musik. Die Menschen im Wohnheim genießen die Freude und Entspannung, die sie beim Musizieren empfinden. Aber auch die jungen Musiker der "Musikspatzen" machen neue Erfahrungen. Das Verständnis für die Probleme Behinderter wird ebenso entwickelt wie die Offenheit gegenüber Menschen und die soziale Kompetenz.
Unterstützt wird das Projekt übrigens von der bundesweiten "Aktion Mensch". Ziel soll es sein, dass junge Menschen ohne Behinderungen und Erwachsene mit Diagnosen wie Schizophrenie und Depressionen ohne Berührungsängste gemeinsam musizieren, Spaß miteinander haben. Und wie viel Freude die ausgesuchten Lieder den Zuhörern bereiten, ist am heutigen Samstag auf dem Cottbuser Weihnachtsmarkt zu erleben.

Große Probe in den Ferien

Ein tolles Jubiläumskonzert anlässlich ihres 30. haben die Cottbuser Musikspatzen auf dem Altmarkt in Cottbus geboten. Sie kamen direkt aus dem Trainingslager in Klein Bademeusel.
Klassische Märsche wechseln sich mit Hit-Medleys und Filmmelodien ab. Auch die "Minispatzen" reihen sich ein. Hervorgegangen aus dem Städtischen Spielmannszug Cottbus gab es in den 30 Jahren viele Entwicklungen im Repertoire und in der Außendarstellung. Stets stand aber die Freude am gemeinsamen Musizieren im Vordergrund. "Von den Gründungsmitgliedern ist die erste Präsidentin Dagmar Vogt als Ehrenspatz noch mit dabei und spielt gelegentlich bei Auftritten mit", sagt Gloria Scholz, amtierende Präsidentin des Vereins, "von den aktiven Musikanten sind einige 27 Jahre bei uns". Heute beläuft sich die Gesamtmitgliederzahl auf etwa 90, die jüngsten Aktiven sind sieben Jahre alt. Zum Repertoire gehören klassische Märsche, Rumba, Gospels, Schlager, Swing. "Um einen Titel einzustudieren, benötigen wir meist nur ein Trainingslager", sagt Ypsi Ciupack stolz. "Dazu kommt, dass wir alles auswendig spielen. Und die Laufwege werden trainiert", so Gloria Scholz.
Ein Auftritt auf einem Riesenrad beim Deutsch-Französischen Volksfest 2006 in Berlin war außergewöhnlich gewesen, ebenso das "Musikantenstadl" mit Andy Borg 2010 oder die Eröffnung des Lausitzrings bei sengender Hitze. Die weiteste Reise führte das Ensemble nach Prag und Saarbrücken. Finanziert wird der Verein durch Auftrittshonorare, Spenden und Lotto- und Fördermittel. Alles beruht auf ehrenamtlicher Arbeit, angefangen von den Übungsleitern über die Registerleiter bis zum Vorstand.

Jubiläumskonzert der "Musikspatzen" lockt viele Schaulustige

Zum Jubiläumskonzert anläßlich ihres 30jährigen Bestehens boten am letzten Septembertag die „Cottbuser Musikspatzen“ vor der Oberkirche und auf dem Altmarkt in Cottbus ein rund einstündiges Programm. Viele Zuschauer säumten die Auftrittsfläche und spendeten tosenden Applaus.
Die Musiker kamen direkt aus dem Trainingslager in Klein Bademeusel, wo an neuen Choreografien und Musikstücken geprobt wird. Direkt nach dem Konzert geht es zurück, um das neue Weihnachtsprogramm vorzubereiten.
Klassische Märsche wechselten sich auf den beiden Spielflächen mit Hit-Medleys und bekannten Filmmelodien ab. Auch die jüngsten Mitglieder, die „Minispatzen“, reihten sich in die Gruppe ein und unterstützen mit ihrem gelernten Können ihre älteren Kollegen.

Hervorgegangen aus dem Städtischen Spielmannszug Cottbus gab es in den vergangenen 30 Jahren viele Veränderungen sowohl im Repertoire als auch in der Außendarstellung des Vereins. Stets stand jedoch die Freude am gemeinsamen Musizieren im Vordergrund.
„Von den Gründungsmitgliedern ist u.a. die erste Präsidentin Dagmar Vogt als Ehrenspatz noch mit dabei und spielt gelegentlich auch bei unseren Auftritten mit,“ verweist Gloria Scholz, amtierende Präsidentin des Vereins, auf die lange Historie. „Von den derzeit aktiven Musikanten sind einige schon 27 Jahre im Verein!“.
Heute beläuft sich die Gesamtmitgliederzahl mit Fördermitgliedern und Inaktiven auf etwa 90 Mitglieder, wobei die Altersstruktur der aktiven Mitglieder zwischen 7 Jahre und Mitte 30 Jahre beträgt.
Die „Minispatzen“ benötigen etwa ein Jahr Übung, ehe sie ihre ersten Auftritte im Gesamtensemble bestreiten dürfen. 15 bis 20 Musiker bilden das „Grundgerüst“ für die jeweiligen Auftritte, wobei es einen fließenden Wechsel gibt, wenn der Nachwuchs nach oben strebt oder sich ältere Mitglieder aus beruflichen oder privaten Gründen zurückziehen.
Zum Repertoire gehören neben den klassischen Märschen auch Rumba, Gospels, Schlager, Swing. „Wir sind musikalisch ziemlich breit aufgestellt. Um einen Titel einzustudieren, benötigen wir meist nur ein Trainingslager“, verkündet stolz Ypsi Ciupack, die selbst schon 19 Jahre bei den „Musikspatzen“ dabei ist. „Hinzu kommt, daß wir alle Titel auswendig spielen. Dann müssen noch die Laufwege trainiert werden.“, ergänzt Gloria Scholz.
Zweimal im Jahr, in den Frühjahrs- und Herbstferien, fährt das gesamte Ensemble ins Trainingslager nach Klein Bademeusel, auch die Kleinsten dürfen mit. „In den Trainingslagern machen die 'Minispatzen' immer die größten Fortschritte“, betont Ciupack.

Bei der Frage nach besonderen Höhepunkten in der Geschichte des Spielmannzuges müssen beide Frauen lange nachdenken. „Es gab so viele Höhepunkte, man weiß gar nicht, wo man anfangen soll!“ überlegt Gloria Scholz. Dann fällt beiden doch noch etwas ein. So sei ein Auftritt auf einem Riesenrad beim Deutsch-Französischen Volksfest 2006 in Berlin etwas ganz Außergewöhnliches gewesen, ebenso der Auftritt in der Live-Sendung des „Musikantenstadl“ mit Andy Borg 2010 oder die Eröffnung des Lausitzrings bei sengender Hitze. Die weiteste Reise führte das Ensemble nach Prag und Saarbrücken, ansonsten kennt man die „Cottbuser Musikspatzen“ von vielen Stadt-und Heimatfesten hier in der Lausitzer Region.
Finanziert wird der Verein durch Auftrittshonorare, Spenden oder Lotto- und andere Fördermittel. „Wir haben auch Fördermitglieder, also Eltern, Omas und Opas, selbst ehemalige Mitglieder unterstützen uns noch und geben ab und zu einen kleinen Betrag für unsere Arbeit!“ ist Ypsi Ciupack dankbar. Viele der Unterstützer wurden auch beim Jubiläumskonzert gesichtet.

Immer wieder betonen Gloria Scholz und Ypsi Ciupack den Zusammenhalt des Vereins. Die jüngsten Mitglieder haben mit den älteren Mitgliedern ihren Spaß und umgekehrt, Neid gibt es in der Gruppe nicht. Man hilft sich untereinander, die Erfahrenen bringen dem Nachwuchs das Flötespielen bei. Alles beruht auf ehrenamtliche Arbeit, angefangen von den Übungsleitern über die Registerleiter bis zum Vorstand. „Was uns auch auszeichnet ist, daß wir nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Uns gefällt es mehr, wenn das Publikum dicht bei uns steht und begeistert ist, als wenn ein Kampfrichter sagt, daß wir nicht korrekt um die Kurve gelaufen sind. Natürlich erwarten wir auch Leistung und es gibt sicherlich auch in bestimmten Phasen einen gewissen Druck, aber es passiert alles für den gemeinsamen Spaß,“ so Glora Scholz. Denn der Spaß kommt nicht zu kurz. So gibt es ein „Spitzen-Schwein“, eine Art Mannschaftskasse. Jeder, der eine „unsoziale“ Bemerkung macht, muß in dieses Schwein einzahlen. Das Geld kommt dann später wieder der Gruppe zu Gute.

Wie stark der Zusammenhalt im Verein ist, verdeutlicht eine kleine Episode am Rande nach dem Jubiläumskonzert. Beim gemeinsamen Eisessen gab es zum Abschied ein paar Tränen. Während der Großteil der Musiker anschließend zurück ins Trainingslager fährt, müssen sich andere Mitglieder wieder aufs Studium oder Berufliches konzentrieren und können die Gruppe nicht begleiten. Umso schwerer fällt der zeitweilige Abschied von der großen Familie der „Cottbuser Musikspatzen“. Aber beim nächsten Auftritt sind die Tränen sicherlich wieder getrocknet!

Was es mit Trommel, Flöte und Tambourstab auf sich hat

Was ist eigentlich ein Spielmannszug? Diese Frage stellten vier Mitglieder des Spielmannszuges "Cottbuser Musikspatzen" kürzlich in Cottbuser Grundschulen. Das Projekt, das sich nunmehr zum vierten Mal jährt, fand dieses Jahr in den jüngeren Klassen der Erich-Kästner-, der Dissenchener, der Christoph-Kolumbus- und der Unesco-Projekt-Grundschule statt. Die Mitglieder der verschiedenen Register des Spielmannszuges zeigten in 20 Minuten einen Musikunterricht der anderen Art.

Kindgerecht und spielerisch erklärte Juliane Nitschke, selbst langjähriges Mitglied im Verein der Musikspatzen, was es mit Flöte, Trommel und Tambourstab auf sich hat. Begeistert von den lauten und funkelnden Instrumenten eines Spielmannszuges entlockten die Mädchen und Jungen zaghaft der Querflöte die ersten Töne. Marco Schuster, der mit den Schülern die Trommel ausprobierte, stellte fest: "Die Kinder hatten sofort die Sticks in der Hand und konnten die Rhythmen gut umsetzen." Eric aus der 5. Klasse der Christoph-Kolumbus-Grundschule hat seine Erlebnisse aufgeschrieben: "Ich fand das Trommeln am besten. Es hat mir viel Spaß gemacht, und ich würde gern mitmachen."

Interessierte Kinder und Jugendliche können den Spielmannszug ab Mittwoch, 18.April, 16.30 Uhr, in der Carl-Blechen-Grundschule erreichen. Weitere Informationen unter www.cottbuser-musikspatzen.de.

Musikalisch flügge geworden

Miss Marple war an diesem Samstag Vormittag allgegenwärtig auf dem Hof des Sandower Grundschulzentrums. Zwar war die schrullige Hobbydetektivin nicht selbst gekommen, aber die Titelmelodie der gleichnamigen britischen Kriminalfilme erklang ein um das andere Mal.

Der jüngere Teil der Cottbuser Musikspatzen übte das Lied und seine schwierige Choreografie für die nächsten Auftritte ein. Die knifflige Figurenfolge hatte etwas von den verwirrenden Spuren, denen Miss Marple in ihren Geschichten nachjagt. Die jüngsten Musikspatzen hatten deshalb neben der Stabführerin immer zumindest aus den Augenwinkeln die älteren Mitspieler im Blick, wenn sich die Formation in einzelne Blöcke auflöste, die um andere Gruppen herum oder sogar hindurchmarschierten, sich zwischenzeitlich auch gegenüberstanden. Wenn den Kleineren doch einmal die Orientierung abging, wies ein kurzer Griff am Ärmel wieder den Weg.

Viele Titel aus dem Repertoire von Mama Mia bis Annemariepolka erklangen während der dreistündigen Probe. Für den Nachwuchs war der Vormittag ein Härtetest angesichts der wieder steigende Auftrittszahl nach der konzertarmen Winterzeit.

„Wir haben in den Grundschulen das Ensemble und die Instrumente vorgestellt und so viele neue Mitspieler gewonnen. Sie sind nach der anstrengenden Probenzeit auftrittsreif“, erzählte Yvonne Ciupack, die seit vielen Jahren dabei ist. „Die Nachwuchsspatzen haben schon ihre Uniformen erhalten, sind jetzt vollwertige Mitglieder und haben schon einmal öffentlich gespielt.“

Yvonne Ciupack hofft, dass die Neuen den gleichen Weg wie sie und viele der langjährigen Vereinsmitglieder einschlagen werden. „Wir haben alle viel Freude am Musizieren. Aber die Musikspatzen sind auch zu unserer zweiten Familie geworden. Wir halten zusammen, unternehmen auch außerhalb der Proben und Auftritte viel gemeinsam.“

Weihnachtsfreuden aus dem geschmückten Schuhkarton

20 Kindern und Jugendlichen wollen die Cottbuser Musikspatzen am 24. Dezember eine Freude bereiten.

Deshalb haben sie für die Aktion Weihnachten im Schuhkarton am Mittwochabend Geschenke verpackt. Nach der instrumentalen Begleitung des Martinsumzugs der Blechen-Grundschule fanden sich Mitglieder aller Altersgruppen zusammen, um für Bedürftige in anderen Ländern Päckchen zu packen. Auf und neben den Tischen türmten sich Kartons, Geschenkpapier, Teddys, Puppen, Kleidung, Süßigkeiten und Hygieneartikel.

„Wir machen zum zweiten Mal bei der Aktion mit“, sagte Vereinspräsidentin Gloria Scholz. „Schon vor zwei Jahren haben wir Pakete gepackt. Einige Empfänger schrieben zurück und bedankten sich. Darüber haben sich die Mitglieder sehr gefreut.“ Die vorweihnachtlichen Aktionen werden in den nächsten Jahren fortgeführt, da sie neben dem sozialen Aspekt auch den Zusammenhalt der Musikspatzen stärken.

Während die Mitglieder den Inhalt der Pakete spenden, kommt der Verein für das Porto auf. „Es macht Spaß und wir tragen dazu bei, dass Kinder in anderen Ländern ein schönes Weihnachtsfest haben“, meinte Jonas Niche, während er nach einem Klebstift suchte, um sein Paket zu verschließen. Ältere Mitglieder halfen Jüngeren, die Geschenke zu verpacken und die Kartons schön zu gestalten.