30 Jahre Spielmannszug Cottbuser Musikspatzen e.V.
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Satzung
§ 1 - Name, Sitz, Geschäftsjahr
  1. Der Verein trägt den Namen: Spielmannszug „Cottbuser Musikspatzen“ e.V..
  2. Sitz des Vereins ist Cottbus.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 - Ziele und Aufgaben
  1. 1. Ziel des Vereins ist es, zur kulturellen Bereicherung der Stadt Cottbus beizutragen, sowie die Förderung der Spielmannsmusik in der Stadt, besonders unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen.
  2. Dabei stellt sich der Verein folgende Aufgaben:
    1. kulturelles und musikalisches Wirken in der Öffentlichkeit, besonders in der Stadt Cottbus
    2. Schaffung aller notwendigen Voraussetzungen und Bedingungen, um die Existenz des Spielmannszuges zu sichern
    3. Förderung der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern, den Eltern, den Sponsoren und Fördermitgliedern
    4. Förderung der Ausbildung von Übungsleitern aus den eigenen Reihen, insbesondere für die Arbeit mit dem Nachwuchs
    5. Durchführung bzw. Teilnahme von bzw. an Übungslagern, Wertungsspielen, Musikfesten und anderen Veranstaltungen, die die kameradschaftliche Verbundenheit der Mitglieder untereinander fördert.
  3. Der Verein vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit, bei Behörden und Verbänden in der Stadt und im Land Brandenburg.
  4. Der Verein ist politisch neutral und wird nach demokratischen Grundsätzen geleitet. Er übt weltanschauliche Toleranz aus.
§ 3 - Gemeinnützigkeit
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 - 68 der Abgabeordnung von 1977.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Verein fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Bei Auflösung des Vereins wird das Vermögen an die „Cottbuser Tafel- Albert Schweitzer- Familienwerk“ e.V. übergehen.
§ 4 - Mitgliedschaft

  • Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Alle Mitglieder haben Rechte und Pflichten.
  • Jedes Mitglied erkennt die Satzung des Vereins an.
  • Dem Verein gehören an:
    1. aktive Mitglieder
    2. inaktive Mitglieder
    3. Fördermitglieder
    4. Ehrenmitglieder
    1. Aktive Mitglieder sind Personen, die im Spielmannszug musizieren und regelmäßig an den Proben und Übungsstunden teilnehmen.
    2. Inaktive Mitglieder sind Personen, die nicht aktiv musizieren, da sie z.B. in der Ausbildung außerhalb des Probenortes sind o.ä.. Diese Mitglieder können in Organe gewählt werden.
    3. Fördernde Mitglieder sind Personen, die die Aufgaben des Vereins ideel und materiell unterstützen.
    4. Ehrenmitglieder sind Personen, die sich Verdienste besonderer Art bei der Arbeit im und mit dem Spielmannszug erworben haben. Sie werden auf Vorschlag der Mitglieder oder des Präsidiums auf der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt.
    § 5 - Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
    1. Aktive und inaktive Mitglieder erklären ihren Beitritt zum Verein mit ihrer Unterschrift auf der Beitragserklärung. Bei Mitgliedern unter 18 Jahren zählt die Unterschrift eines Elternteils.
      Mindestalter für den Eintritt ist 8 Jahre. Nach Eintritt absolviert das Mitglied ein Probejahr.
      Der Bescheid über die Aufnahme in den Verein wird schriftlich erklärt.
      Jedes Mitglied erhält eine Mitgliedskarte.
    2. Der Austritt ist nur zum Ende des Schulhalb- bzw. Schulendjahres möglich. Er ist gegenüber dem Präsidium schriftlich zu erklären (mindestens 14 Tage vorher). Bei Mitgliedern unter 18 Jahren ist der Austritt durch die Eltern zu erklären.
      Sollte sich dennoch ein Mitglied zu einem anderen Zeitpunkt abmelden wollen, so ist der Mitgliedsbeitrag für den Zeitraum bis zu den genannten Ferien in vollen Umfang im Voraus zu entrichten.
      Bei Mitgliedern im Probejahr ist der Austritt zum Ende des Monats möglich.
    3. Die Mitgliedschaft kann auf Beschluss des Präsidiums verweigert oder entzogen werden, wenn das Mitglied seinen Pflichten nicht nachkommt, gegen die Satzung verstößt oder durch sein Verhalten und Auftreten dem Verein Schaden zuführt. Der Bescheid darüber wird dem Mitglied schriftlich zugeführt.
    4. Bei Einsprüchen gegen solche Beschlüsse, innerhalb von 14 Tagen in schriftlicher Form, entscheidet die Hauptversammlung endgültig.
    5. Fördernde Mitglieder können ihre Mitgliedschaft ebenfalls mit ihrer Unterschrift auf der Beitrittserklärung erklären. Ein Mindestalter ist hier nicht gegeben.
    § 6 - Rechte und Pflichten
  • Jedes aktive, passive und fördernde Mitglied hat das Recht:
    1. an allen Veranstaltungen und Versammlungen des Vereins teilzunehmen,
    2. Anträge und Vorschläge an das Präsidium zu stellen,
    3. sämtliche ideellen und materiellen Leistungen und Anerkennungen des Vereins, bei entsprechender Leistung in Anspruch zu nehmen,
    4. sich vom Präsidium in sämtlichen, den Verein betreffenden, Angelegenheiten beraten zu lassen,
    5. bei Eignung und Bedarf als Übungsleiter zu arbeiten,
    6. Ehrungen und Auszeichnungen, für verdiente Mitglieder, zu beantragen,
    7. kostenfrei ein Instrument und eine Uniform leihweise zu nutzen,
    8. Organe zu wählen und selbst gewählt zu werden.
  • Jedes aktive, passive und fördernde Mitglied hat die Pflicht:
    1. regelmäßig an Übungsstunden und Proben teilzunehmen (gilt nur für aktive Mitglieder),
    2. mit der Leihuniform, dem Leihinstrument und dem Notenmaterial ordentlich und gewissenhaft um zugehen und o.g. regelmäßig zu pflegen (bei vorsätzlichen Beschädigungen werden die Mitglieder haftbar gemacht),
    3. den Beschlüssen des Vereins nachzukommen und sie in der Öffentlichkeit zu vertreten (dies gilt auch für fördernde Mitglieder),
    4. regelmäßig und pünktlich den Mitgliedsbeitrag zu entrichten (die Beitragshöhe ist bitte telefonisch zu erfragen, die Kontakt-Telefonnummer finden sie hier.),
    5. kameradschaftlich im Verein aufzutreten und durch sein Verhalten keinem Mitglied vorsätzlich Schaden zuzufügen,
    6. sich schriftlich (unter 18 Jahre) bzw. mündlich (über 18 Jahre) beim Übungsleiter bei Abwesenheit von Übungsstunden bzw. Proben zu entschuldigen (3-maliges unentschuldigtes Fehlen hat den Ausschluss zur Folge! Der Mitgliedsbeitrag wird bis zum Ausschluss weiter berechnet.).
    § 7 - Organe des Vereins
    1. die Hauptversammlung
    2. der Beirat
    3. das Präsidium
    1. Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie beschließt über grundsätzliche Angelegenheiten. Dazu gehören:
      1. Bestätigung und Änderung der Satzung,
      2. Wahl des Präsidiums und des Präsidenten,
      3. Entgegennahme von Berichten,
      4. Genehmigung der Haushaltsführung
      5. Festlegen und Bestätigen der Haushaltsordnung
      6. Wahl der Kassenprüfungskommission oder deren Auflösung,
      7. Entscheidungen über Einsprüche von Mitgliedern,
      8. Auflösung des Vereins.
      9. Stimmrecht haben alle aktiven und inaktiven sowie Fördermitglieder. Beratende Stimme haben Eltern von Mitgliedern unter 16 Jahre und Ehrenmitglieder. Die Hauptversammlung findet auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder statt, aber mindestens aller 2 Jahre zur Neuwahl des Präsidiums. Das Präsidium beruft die Hauptversammlung ein. Anträge und Vorschläge sind mindestens eine Woche vor der Hauptversammlung schriftlich beim Präsidium einzureichen.
        Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit, außer bei Satzungsänderung 2/3 und bei Vereinsauflösung 3/4 Mehrheit.
    2. Der Beirat setzt sich zusammen aus:
      1. den Mitgliedern des Präsidiums
      2. je einem Vertreter der eingesetzten Kommissionen,
      3. allen Übungsleitern
      4. geladenen Gästen, wie Mitgliedern, Fördermitglieder usw.
      5. Aufgaben:
      6. Beratung und Beschluss von Angelegenheiten, die keinen Aufschub bis zur nächsten Hauptversammlung dulden, bzw. nicht der Hauptversammlung vorbehalten sind,
      7. Unterstützung des Präsidiums bei der Vorbereitung der Hauptversammlung,
      8. Unterrichtung des Präsidiums über Probleme, Anfragen und sonstige Angelegenheiten der Mitglieder.
    3. Das Präsidium setzt sich zusammen aus:
      1. dem Präsidenten
      2. 1 bis 2 Vizepräsidenten
      3. 1 bis 2 Jugendwarten
      4. dem Kassierer
      5. je 1 Registerhauptübungsleiter
      6. dem Schriftführer
      7. Das Präsidium wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt und bleibt solange im Amt, bis ein neues Präsidium ordnungsgemäß gewählt ist. Es beschließt über alle Angelegenheiten des Vereins, sofern sie nicht der Hauptversammlung bzw. dem Beirat vorbehalten sind.
        Der Vorstand des Vereins setzt sich aus dem Präsidenten und dem/den Vizepräsidenten zusammen. Der Präsident vertritt den Verein bei rechtlichen Angelegenheiten und führt die Geschäfte im Sinne der Satzung. Im Falle der Verhinderung vertritt der Vizepräsident den Präsidenten. Der Präsident sorgt für die Durchsetzung aller Beschlüsse der Organe und entscheidet bei Stimmengleichheit im Präsidium. Ansonsten entscheidet die einfache Mehrheit.
    § 8 - Finanzierung
    1. Der Verein finanziert sich durch:
      1. Mitgliedsbeiträgen von aktiven, inaktiven und Fördermitgliedern,
      2. Spenden von Sponsoren,
      3. öffentlichen Zuwendungen,
      4. Eigenleistungen durch z.B. Auftritte.
    2. Über die Höhe der Beiträge entscheidet das Präsidium. Sie sind in der Beitragsordnung festgehalten.
      Durch eine eingesetzte Kassenprüfungskommission wird jährlich (zum Ende des Geschäftsjahres) eine Kassenprüfung durchgeführt und protokollarisch festgehalten und der Hauptversammlung vorlegt.
    § 9 - Bestimmungen über die Beurkundung von Beschlüssen
    1. Von den Organen des Vereins sind über Beschlüsse Niederschriften zu fertigen, die vom Protokollführer und zwei Präsidiumsmitgliedern zu unterzeichnen sind.
    § 10 - Auszeichnungen, Ehrungen und Zuwendungen
    1. Die höchste Auszeichnung ist die Ernennung zum Ehrenmitglied. Auf Vorschlag des Präsidiums bzw. der Mitglieder können weitere Auszeichnungen, bei entsprechender Leistung, vergeben werden. Art und Umfang werden vom Präsidium festgelegt.
      Übungsleiter erhalten eine monatliche Zuwendung in Form eines Übungsleitergeldes, gestaffelt nach Leistung und Umfang. Die Höhe wird durch den Vorstand festgelegt.
    § 11 - Maßregelungen
    1. Mitglieder, die gegen die Satzung verstoßen, gegen die Interessen des Vereins arbeiten bzw. sich unkameradschaftlich und unfair gegen andere Mitglieder verhalten, können durch das Präsidium gemaßregelt werden. Zu den Maßregelungen gehören:
      1. der Verweis
      2. das Auftrittsverbot bis zu 4 Wochen
      3. das Verbot der Teilnahme an Veranstaltungen und Übungslagern
      4. in schweren und wiederholten Fällen der Ausschluss aus dem Verein.
    2. Die Maßregelung wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt. Es besteht Einspruchsrecht innerhalb von 14 Tagen.
    Die vorstehende Satzung wurde am 12.12.2008 in Cottbus von der Hauptversammlung beschlossen.

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